Heiße Rolle:
Die heiße Rolle ist eine physiklische Anwendung aus der Wärmetherapie. Sie bietet die Möglichkeit der lokalen Wärmeapplikation mit gleichzeitigem Massageeffekt. Die Rolle wird aus zwei längsgefalteten Handtüchern trichterförmig gerollt und anschließend mit kochenem Wasser befüllt. Mit kurzen, aber kräftigen Druckbewegungen wird die heiße Rolle an den gewünschten Körperabschnitten appliziert. Da die Rolle aus mehreren Schichten besteht, werden diese immer wieder abgerollt und die feuchte Wärme kann weiter aufgetragen werden. Die heiße Rolle wird häufig angewendet bei degenerative Gelenkerkrankungen, Wirbelsäulenerkrankungen, Verspannungen, Kopfschmerzen, steifer nacken, chronische Erkrankungen der Leber und Gallenwege und funktionelle Störungen der Unterleibsorgane.

Warmpackung:
Die mit speziellem Lavasand gefüllte Packung zeichnet sich durch eine hohe Wärmespeicherfähigkeit aus. Die Lavamineralteilchen im Inneren der Packung geben eine besonders wirksame und vollkommen trockene Tiefenwärme ab. Sie wirkt schmerzlindernd und muskelentspannend, fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Die Warmpackung wird häufig angewendet bei Muskelverspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Unterleibsschmerzen, sowie zur lokalen Regeneration von Traumata nach der Akutphase.

Kältetherapie:
Sie nutzt die Tatsache, dass sich Blutgefäße bei Kältereizen zusammenziehen und die Muskeln angespannt werden. Sobald der Kältereiz nicht mehr vorhanden ist, entspannt sich die Muskulatur und ein warmes Gefühl entsteht für einige Minuten. Da die kälteempfindlichen Nerven ihre Informationen schneller an das Gehirn leiten als die schmerzleitenden Nervenbahnen, wirkt Kälte oft schmerzlindernd. Eispackungen, Gelkompressen und Eis-Lolly sind Applikationsformen der Kältetherapie. Die Kältetherapie wird häufig angewendet bei akuten und schmerzhaften Erkrankungen, wie z.B. bei Blutungen, Schwellungen oder Entzündungen, zur Schmerzreduktion, Tonussteigerung bei schlaffen Paresen.


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